• Social-Media-Marketing

Pinterest-Marketing: Das soziale Netzwerk, das Sie vielleicht übersehen

  • Felix Rose-Collins
  • 3 min read

Einleitung

Vor einigen Jahren hielt ich Pinterest noch für kaum mehr als ein Moodboard für Wohnideen oder Kochrezepte. Einen Ort, an dem Menschen hübsche Bilder pinnen, ohne wirklich weiter darauf einzugehen. Dann begann ich, mich intensiver damit zu beschäftigen und beobachtete, wie bestimmte Content-Ersteller allein mit dieser Plattform eine solide Fangemeinde, stetige Besucherzahlen und eine echte Community aufbauten. Mir wurde klar, dass mir etwas Wichtiges entging.

Was Pinterest von anderen Netzwerken unterscheidet, ist sein grundlegend anderer Charakter. Die Menschen kommen nicht hierher, um passiv zu scrollen oder zu schauen, was ihre Freunde gerade so treiben. Sie kommen mit einer bestimmten Absicht: um zu suchen, zu planen und zu entdecken. Das sind aktive Nutzer, die sich im Modus „Ich möchte etwas lernen oder tun“ befinden. Und genau darin liegt eine einmalige Chance für Blogger, Content-Ersteller und kleine Unternehmen.

Aber um sie zu nutzen, muss man die richtige Sprache sprechen. Und diese Sprache ist die Sprache der Keywords.

Die richtigen Keywords auf Pinterest finden: Der Schlüssel, den alle unterschätzen

Auf Pinterest funktioniert SEO anders als bei Google, ist aber genauso entscheidend. Jeder Pin, jede Beschreibung, jeder Board-Titel muss so gestaltet sein, dass er genau dem entspricht, wonach die Nutzer tatsächlich suchen. Das Problem? Es ist nicht immer intuitiv zu erkennen, welche Begriffe die Nutzer tatsächlich auf der Plattform eingeben.

Hier wird ein Tool für Pinterest-Keyword-Vorschläge zu einem echten strategischen Verbündeten. Anstatt zu raten oder herumzuprobieren, erhalten Sie direkten Zugriff auf Plattformdaten, um zu verstehen, wonach Ihre Zielgruppe sucht, wie sie ihre Suchanfragen formuliert und welche inhaltlichen Ansätze das größte Potenzial bergen. Das verändert Ihre Herangehensweise an die Erstellung von Inhalten für Pinterest grundlegend.

Inhalte erstellen, die wirklich Anklang finden

Sobald du die richtigen Keywords identifiziert hast, bekommt die Erstellung von Inhalten eine ganz neue Bedeutung. Du erstellst Inhalte nicht mehr im luftleeren Raum und hoffst, dass jemand zufällig auf deinen Pin stößt. Du reagierst auf bestehende Nachfrage und positionierst dich genau dort, wo die Nutzer bereits suchen.

Nehmen wir ein konkretes Beispiel. Wenn du einen Blog zum Thema Produktivität betreibst, könntest du versucht sein, Pins zu allgemeinen Begriffen wie „Organisation“ oder „Zeitmanagement“ zu erstellen. Doch mit einer gründlichen Pinterest-Keyword-Analyse stellst du möglicherweise fest, dass Nutzer tatsächlich nach „minimalistische Morgenroutine“, „Planer für eine arbeitsreiche Woche“ oder „Bullet Journal für Anfänger“ suchen. Das sind spezifische Suchanfragen mit klarer Absicht und einem weitaus höheren Conversion-Potenzial.

Die Bedeutung von Konsistenz und Regelmäßigkeit

Pinterest belohnt aktive und beständige Accounts. Der Algorithmus der Plattform ist auf Langfristigkeit ausgelegt: Im Gegensatz zu Instagram, wo ein Beitrag schnell aus dem Feed verschwindet, kann ein gut optimierter Pin über Monate, ja sogar Jahre hinweg Traffic generieren.

Das bedeutet, dass sich der Zeitaufwand für die Optimierung Ihrer Pins von Anfang an wie ein Schneeball auswirkt. Ein großartiger Pin von heute kann Ihnen noch in sechs Monaten Besucher bringen. Und wenn Sie dieses Prinzip auf alle Ihre Inhalte anwenden, summiert sich der Effekt erheblich.

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Konsequenz bedeutet aber auch nicht, wie wild Beiträge zu veröffentlichen. Auf Pinterest gewinnt Qualität immer vor Quantität. Es ist weitaus besser, fünf gut optimierte Pins pro Woche zu erstellen als dreißig hastig zusammengestellte. Nehmen Sie sich die Zeit, Ihre Bilder zu perfektionieren, beschreibende Texte mit vielen Schlüsselwörtern zu verfassen und Ihre Pinnwände logisch und ansprechend zu organisieren.

Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt

Viele Anfänger auf Pinterest machen den Fehler, die Plattform wie ein herkömmliches soziales Netzwerk zu behandeln. Sie posten impulsiv, ohne Strategie, und erwarten schnelle Ergebnisse. Doch Pinterest ähnelt eher einer visuellen Suchmaschine als einem traditionellen sozialen Netzwerk.

Ein weiterer häufiger Fehler ist das Vernachlässigen von Beschreibungen. Viele Nutzer beschränken sich auf auffällige Titel, ohne das Potenzial des Beschreibungsfeldes auszuschöpfen. Doch genau hier kannst du auf natürliche Weise sekundäre Schlüsselwörter einflechten, kurz die Geschichte hinter dem Pin erzählen und zu Klicks animieren.

Schließlich unterschätzen viele die Bedeutung gut strukturierter Pinnwände. Eine Pinnwand mit einem vagen Namen wie „Meine Favoriten“ sagt dem Algorithmus nichts. Im Gegensatz dazu senden „Ideen für schnelles Abendessen unter der Woche“ oder „Skandinavisches Wohnzimmer für kleines Budget“ klare Signale an Pinterest über die von Ihnen angebotenen Inhalte.

Pinterest als nachhaltige Traffic-Quelle

Was mich an Pinterest am meisten fasziniert, ist dieser Gedanke des dauerhaften Traffics. Man baut etwas auf, das Bestand hat, stetig wächst und nicht von einem launischen Algorithmus abhängt, der alle paar Monate die Regeln ändert.

Blogger, die dies wirklich verstanden haben und sich die Zeit genommen haben, ihre Präsenz mit den richtigen Tools zu optimieren, berichten oft von einer tiefgreifenden Veränderung ihres Traffics. Keine plötzliche Explosion, sondern ein stetiges, vorhersehbares Wachstum, das schließlich zu ihrer wichtigsten Besucherquelle wird.

Wenn du Pinterest noch nicht in deine Content-Strategie integriert hast, ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt, dies ernsthaft in Betracht zu ziehen. Und wenn du es bereits nutzt, ohne wirklich über Keywords nachzudenken, fang damit an. Das ist die Grundlage, auf der alles andere aufbaut.

Felix Rose-Collins

Felix Rose-Collins

Ranktracker's CEO/CMO & Co-founder

Felix Rose-Collins is the Co-founder and CEO/CMO of Ranktracker. With over 15 years of SEO experience, he has single-handedly scaled the Ranktracker site to over 500,000 monthly visits, with 390,000 of these stemming from organic searches each month.

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