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KI-Übersichten unter regulatorischem Druck: Verleger beschweren sich über Content-Nutzung und Traffic-Verlust

  • Felix Rose-Collins
  • 3 min read

Einleitung

Wenn Google eine KI-generierte Zusammenfassung über die zehn blauen Links setzt, verändert es nicht nur die Suchoberfläche. Es verändert auch die ungeschriebene Vereinbarung, die zwei Jahrzehnte lang einen Großteil des Internets geprägt hat. Websites veröffentlichen Inhalte, optimieren sie, damit sie gefunden werden, verdienen Klicks und monetarisieren sie durch Anzeigen, Abonnements oder Conversions.

Australien ist zu einem wichtigen Testfall für diesen Wandel geworden, da das Land seit langem stark von einer einzigen Suchmaschine abhängig ist und die regulatorische Debatte hier seit Jahren ausgereift ist. In den letzten Monaten hat der Druck zugenommen. In Europa haben die Verlage den Kampf in die Kartellrechtsarena getragen.

In Australien haben Zuschauer- und Traffic-Daten das Gefühl von weniger Klicks und mehr vorgefertigten Antworten mit Zahlen untermauert. Für Menschen, die sich intensiv mit SEO beschäftigen, und für Verlage, die auf organische Auffindbarkeit angewiesen sind, hat sich die Frage von der Platzierung im Ranking zu der Frage verschoben, wie sie zitiert werden und zu welchen Bedingungen sie zugelassen und reguliert werden.

Warum KI-Übersichten zu einem regulatorischen Thema geworden sind

Der Konfliktpunkt ist klar. KI-Übersichten greifen auf Inhalte von Drittanbietern zurück, um eine Antwort zu generieren, und erfüllen in vielen Fällen die Absicht des Nutzers ohne einen Klick. Deshalb hat sich die Diskussion über das Marketing hinaus in den Bereich des Wettbewerbs und der Regulierung verlagert.

Wer die Ladenfront, die SERP, kontrolliert, kontrolliert auch, wie Inhalte von Dritten angezeigt, zusammengefasst und zugeordnet werden. Dies zeigt sich besonders deutlich in vergleichsorientierten Branchen, in denen Entscheidungen schnell getroffen werden und die Nutzer objektive Kriterien wünschen, wie beispielsweise bei Online-Gaming- und Wettplattformen.

Denken Sie an Leitfäden, die Auszahlungsgeschwindigkeit, Zahlungsmethoden in AUD und Rückzahlungsmetriken (RTP) auf den besten Auszahlungsseiten vergleichen – also Inhalte, die oft um die meisten Klicks konkurrieren. Der von Viola D'Elia zusammengestellte Leitfaden kann bei der Auswahl eines Online-Casinos sehr nützlich sein. Greifen Sie jetzt darauf zu.

Von Seiten Googles wird dies öffentlich als Produktentwicklung dargestellt. Das Unternehmen hat berichtet, dass es die KI-Übersichten auf mehr als 100 Länder ausgeweitet hat, und argumentiert, dass diese Erfahrung den Nutzern hilft, relevante Websites zu finden, wobei Designänderungen vorgenommen wurden, um Links besser sichtbar zu machen.

Die EU-Beschwerde: Man kann sich nicht abmelden, ohne aus der Suche zu verschwinden

Der Auslöser kam aus Europa. Eine Gruppe von Verlagen reichte bei der Europäischen Union eine Kartellbeschwerde ein, in der sie behauptete, dass Google sich Webinhalte effektiv aneignet, um AI Overviews zu erstellen, was Auswirkungen auf Traffic, Publikum und Einnahmen habe. In der Klage werden auch einstweilige Maßnahmen gefordert, um einen als irreparabel beschriebenen Schaden zu verhindern.

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Zwei Teile der Argumentation sind für jeden Markt, einschließlich Australien, von Bedeutung. Der erste ist die prominente Platzierung der Übersicht, die ganz oben erscheint und direkt mit den Klicks auf den Originalinhalt konkurriert. Der zweite ist die Behauptung, dass Verlage keine sinnvolle Opt-out-Möglichkeit haben.

Um zu verhindern, dass ihr Material in Zusammenfassungen verwendet wird, müssten sie akzeptieren, dass sie in den Suchergebnissen insgesamt an Sichtbarkeit verlieren. Google antwortete darauf, dass es täglich Milliarden von Klicks an Websites weiterleitet und dass neue KI-Erfahrungen dazu führen, dass Menschen mehr Fragen stellen.

Dies schaffe zusätzliche Möglichkeiten, Inhalte und Unternehmen zu entdecken. Das Unternehmen argumentiert außerdem, dass Traffic-Schwankungen aus vielen Gründen auftreten können, darunter saisonale Schwankungen und regelmäßige Algorithmus-Updates.

Was australische Daten zeigen: Traffic, Abhängigkeit und die Verlagerung der Suchmaschinen

In Australien hat die Debatte an Dynamik gewonnen, da die Abhängigkeit von Google strukturell bedingt ist. Google hat einen Anteil von mehr als 90 % am Suchmaschinenmarkt des Landes, eine Konzentration, die jede Produktänderung verstärkt. Im Oktober 2025, ein Jahr nach der Einführung von KI-Übersichten in Australien, erscheinen bei vielen Suchanfragen KI-generierte Antworten über den traditionellen Links.

Google hat außerdem lokal eine noch stärker an Chatbots angelehnte Funktion namens AI Mode eingeführt, die als weiterer Schritt in der Verlagerung von der Suchmaschine zur Antwortmaschine beschrieben wird und weniger anklickbare Ergebnisse bietet. Die Daten, die die größte Aufmerksamkeit auf sich zogen, betrafen die Zielgruppe und den Traffic.

Daten von SimilarWeb zeigen einen starken Rückgang der monatlichen Besuche auf großen Nachrichtenseiten und deuten darauf hin, dass die Änderung der Suche mit weniger Lesern zusammenhängen könnte, die über Klicks aus den Ergebnissen auf die Seiten gelangen. Eine Seite verzeichnete einen Rückgang des Suchverkehrs um 35 %.

Diese Momentaufnahme ist für Verlage wichtig, aber auch für alle Websites, die von organischer Auffindbarkeit abhängig sind, einschließlich kommerzieller Nischen. Die Dynamik ist ähnlich. Wenn die Antwort auf der SERP angezeigt wird, können dort Entscheidungen getroffen werden, und die Website verliert die Chance, den Nutzer in ihre eigene Umgebung zu holen, wo sie Nuancen, Begriffe, Tabellen und Vergleiche erklären könnte.

Felix Rose-Collins

Felix Rose-Collins

Ranktracker's CEO/CMO & Co-founder

Felix Rose-Collins is the Co-founder and CEO/CMO of Ranktracker. With over 15 years of SEO experience, he has single-handedly scaled the Ranktracker site to over 500,000 monthly visits, with 390,000 of these stemming from organic searches each month.

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